Partnerstadt Gorizia
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Das Kollegium der Jesuiten, dessen Kurse im Jahre 1619 beginnen, ist die erste schulische Institution öffentlichen Charakters in Gorizia. Es handelt sich um einen Kurs klassischer Studien, der im Laufe der Jahre Bezeichnung und Sitz wechselt; er nennt sich Lyceum, Gymnasium der Piaristen oder Scoloper, Staatsgymnasium und schließlich "Liceo classico". Die Bibliothek des Jesuitenkollegiums bildet den Kern der Sammlung, die dann Teil der Gymnasiumsbibliothek, der österreichischen Studienbibliothek und heute der staatlichen Bibliothek Isontina wird, die ihren Sitz im gleichen Gebäude hat. So leben Vergangenheit und Gegenwart zusammen.

Gorizia

Auf die gleiche Art und Weise findet man Kontinuität in den Räumlichkeiten des kleineren Seminars, entstanden als kirchliches Konvikt für die Jugendlichen der Umgebung und nun Universitätscampus und Sitz eines Kurses zur Erlangung des Doktorates für internationale und diplomatische Wissenschaften, der Studenten aus Italien, Europa und der ganzen Welt offensteht. Diesen Kurs gibt es seit einem Jahr, und der Erfolg, den er bereits jetzt zeitigt, läßt den Schluss zu, dass man davon in nicht ferner Zeit Analogien in den wichtigsten Städten der Pentagonale einrichten wird in einem Klima der Freundschaft und des kulturellen Austausches, den Gorizia immer anzustreben versucht hat.

Als Grenzstadt, als Stadt vieler Kulturen, als italienische Stadt mit europäischer Berufung, als Ort des Zusammentreffens - und manchmal notwendigerweise auch des Zusammenpralls - schaut Gorizia auf die Zukunft der Jugend, der Schule und der Kultur: eine Zukunft, die aus ihrer Geschichte entstanden ist, in der man an der Peripherie des westlichen Europas das Zentrum Europas findet - ein Europa der Schwesterstädte und Freundesnationen.


k.k.Gymnasium Gebäude des alten "k.k. Gymnasiums zu Görz"


Das Jesuitenkolleg in Görz
Jesuitenkolleg