1. Berufliche Lehre:
Sie wurzelt in der in der Familie stattfindenden Erziehung und zielt auf die Erlernung und Beherrschung des für den jeweiligen Stand (Mann - Frau, Bauer - Städter - Krieger) charakteristischen Tätigkeitsprofils.

2. Glaubenslehre:
Sie zielt im Mittelalter auf die alle Stände betreffende Herstellung einer einheitlichen christlichen Konfession und in der frühen Neuzeit auf die Herstellung der reformatorisch-protestantischen und im Gegenzug auf die der gegenreformatorisch-katholischen Konfession.

3. Schulische Lehre:
Sie beginnt in klösterlichen und kirchlichen Bezirken (Klosterschule, Domschule, Pfarrschule), dehnt sich dann auf die Bereiche Stadt und Universität aus (Stadtschule, "Schulstadt") und tendiert im Zeitalter der Reformation und Gegenreformation im Zusammenhang mit dem Aufkommen und der Durchsetzung der sozialen Literalität, der allgemeinen Beherrschung der Fähigkeit des Lesens und Schreibens, dazu, von Staats wegen allgemeinverbindlich gemacht zu werden.