Ausstellungsraum 4: Exponate
   

20 Jahre am Rande des Krieges


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Nach dem Zweiten Weltkrieg war der gemeinsame Feind besiegt und das Misstrauen und die Abneigung der USA und der Sowjetunion gegenüber dem jeweils anderen kam zum Vorschein. Die Amerikaner waren bestrebt, aus Europa ein Bollwerk gegen den Kommunismus zu machen. Der Marshall-Plan sollte eine Ausdehnung der kommunistischen Machtsphäre verhindern.

Die USA und die Sowjetunion standen sich an mehreren Fronten gegenüber, doch blieb es zwischen diesen beiden Staaten immer bei einem "Kalten Krieg". Man führte Stellvertreterkriege, sah in Olympischen Spielen eine Möglichkeit, das eigene System als das stärkere zu präsentieren, und Drohgebärden auf beiden Seiten ließen die Menschen in Angst vor einem großen Krieg leben. Besonders die Atombombe war gefürchtet. Ein "Gleichgewicht des Schreckens" herrschte.

Die politische Lage änderte sich ab Mitte der 1980er Jahre nachhaltig. Der Abriss der Berliner Mauer stand dann sichtbar für das Ende des "Kalten Krieges". Ob man von einem "Ende der Geschichte" reden kann, ist zu bezweifeln. Sicher ist nur, dass als letzter verblieber Supermacht den Vereinigten Staaten eine besondere Rolle zufällt.