Ausstellungsraum 4: Exponate
   

Der Nationalsozialismus


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Adolf Hitler wurde am 20.4.1889 in Braunau am Inn geboren. Er brach die Realschule ab und scheiterte an der Aufnahmeprüfung für die Wiener Kunstakademie. Als 1914 der Krieg ausbrach, meldete er sich als Freiwilliger in der deutschen Armee. Nach dem Krieg schloss er sich der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) an, die sich 1920 in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannte. Hitlers Redetalent brachte ihn an die Parteispitze und die Partei begann in der Wählergunst zu steigen. Nach einem gescheiterten Putsch versuchte die Partei auf legalem Weg an die Macht zu kommen, was ihr 1933 gelang. Hitler wurde Reichskanzler.

Nach dem Tod Hindenburgs vereinigte er alle Macht in seiner Hand als "Führer und Reichskanzler". Das Deutsche Reich wurde eine Diktatur. Sein Rassenwahn führte in den Holocaust. Sein Größenwahn führte in den Zweiten Weltkrieg und Deutschland in den Abgrund. Eine Woche vor der bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945, als die Niederlage längst nicht mehr abzuwenden war, nahm sich Adolf Hitler in Berlin das Leben.