Ausstellungsraum 4: Exponate
   

Wikinger


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Das gegen 750 n. Chr. erbaute, 21,44 Meter lange und 5,10 Meter breite Osebergschiff besaß 12 Planken, 15 Ruderpaare und einen etwa 13 Meter hohen Mast. In dem prächtig geschnitzten und bemalten Schiff fand man u.a. einen herrlichen Wagen und zwei Schlitten.

Vom 8. bis ins 11. Jahrhundert hielten die Wikinger die Welt in Atem. Auf der Suche nach Land, Sklaven, Gold und Silber verließen sie als Krieger und Entdecker ihre Heimat. Von Norwegen, Schweden und Dänemark aus fielen sie in ganz Europa ein. Wie aus dem Nichts tauchten ihre Drachenschiffe auf und ebenso schnell verschwanden sie wieder. Christliche Mönche beschrieben angsterfüllt die grausamen Übergriffe der Wikinger auf reiche Klöster und Städte. Aber die Wikinger waren mehr als nur "wilde Barbaren" aus dem Norden. Sie waren kluge Händler, geschickte Seefahrer, ausgezeichnete Handwerker und Schiffsbauer.

Sie handelten Waren bis nach Bagdad und kamen auf ihrer Landsuche bis nach Amerika. Sie waren großartige Geschichtenerzähler. Ihre Gesellschaft war vergleichsweise offen und demokratisch.

Quelle: danewerk.de